SLATIN PASCHA - Feuer und Schwert im Sudan
Nach Abschluß der Dreharbeiten mit Slatins Enkelsöhnen Alexander und George Galitzine in England (November 2009), folgten im Dezember 2009 Dreharbeiten in den Flüchtlingslagern im Osten des Tschad und im Februar/März 2010 schließlich die Reise mit George Galitzine in den Sudan. Auf den Spuren seines Großvaters bereist er das größte Land Afrikas, in Khartoum traf er auf den Enkel des Mahdi. Die Dreharbeiten fanden u.a. in Khartoum, Omdurman, Port Sudan, Suakin, auf der Nilinsel Aba und in der Wüste nördlich von Khartoum statt. Dauer: drei Wochen. Im Juli 2011 wurden die Dreharbeiten mit einer Reise in den 3 Wochen zuvor gegründetern Staat Südsudan abgeschlossen.
Fertigstellung Anfang 2012.
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| Alexander u. George Galitzine mit dem Historiker Justin Willis (m) in der Universität Durham |
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| George Galitzine mit dem Enkel des Mahdi, Imam Achmed Abd er-Rahman Al-Mahdi |
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LEO FALL - VERGESSENES ENFANT TERRIBLE DER WIENER OPERETTE
Im Juni 2012 bringt die Wiener Volksoper die Neuinszenierung von "Madame Pompadour" heraus, in der Titelrolle Starsopranistin Annette Dasch. Dies ist der Anlass für ein 45minütiges Porträt des etwas in Vergessenheit geratenen Komponisten: Leo Fall, Spross einer jüdischen Familie aus Holesov in Südmähren.
Zu seinen Lebzeiten war Fall ebenso berühmt, begehrt und viel gespielt, wie seine Konkurrenten Lehar und Kalman: „Die Dollarprinzessin“, „Der fidele Bauer“, „Die Rose von Stambul“ – das sind die noch heute bekannten Welterfolge. Sie wurden von Berlin bis New York und von London bis Buenos Aires aufgeführt und brachten ihrem Schöpfer Ruhm und sehr viel Geld ein. Von den Tantiemen der Dollarprinzessin ließ Fall die riesige Villa in der Lainzer Strasse (Wien Hietzing) errichten; er war einer der Ersten, der in Wien ein Automobil besaß; seine Frau Bertha trug die teuersten Pelze und ließ ihr gemeinsames Heim mit den teuersten Accessoires ausstatten; Freunde wurden mit den ausgesuchtesten Delikatessen bewirtet; und wenn er nicht komponierte, vergaß sich Leo Fall beim Glücksspiel – und verlor dabei Unsummen.
Dass Falls Werk heute nur mehr selten gespielt wird, hängt wohl mit seinem frühen Tod zusammen: 1925 starb er im Alter von nur 52 Jahren; Fall hatte mit seiner Frau Bertha auch keine Kinder – aber er hatte eine uneheliche Tochter, deren Nachfahren heute in alle Winde verstreut leben. Für dieses Porträt haben wir sie vor die Kamera gebeten.
Geplantes Sendedatum: Mai 2012, ORF |
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