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James Last-Non Stop Music

Porträt anlässlich seines 90. Geburtstags am 17.04.2019

Unglaubliche 70 Jahre lang hat Hans „James“ Last sein Geld ausschließlich mit Musik verdient, von den ersten Auftritten als Teenager in Bremer GI-Clubs 1945 bis zu seiner letzten Tournee im Jahr 2015.

 

In dieser schier unendlich langen Zeitspanne war er:

– Jazz-Bassist (und wurde als solcher mehrfach ausgezeichnet)

– Arrangeur für Schlagerstars der 50er und 60er-Jahre

– Orchesterchef, der mit seiner Band rund um den gesamten Globus tourte

– Komponist von Welthits und Filmmusiken

– mit über 80 Millionen verkaufter Tonträger, mehr als 200 Goldenen und 17

Platinschallplatten erfolgreichster Bandleader „aller Zeiten“

– Produzent von Nachwuchskünstlern wie „Wonderland“ (mit Les Humphries) oder Wencke Myhre.

– Fixpunkt unzähliger „Starparade“ und „Show-Express“-Sendungen im ZDF.

   Weltweit wurden sie als „James Last-Show“ verkauft.

 – mit einem Wort: Weltstar in Sachen Musik, seiner Musik: dem Happy Sound!

 

Er hat mit Astrud Gilberto ebenso Platten aufgenommen wie mit „Fettes Brot“ oder Milva, spielte eine Gesamtaufnahme der Dreigroschenoper mit u.a. Helmut Qualtinger ein, er hat Tourneen von Kanada bis Russland und Australien, von Europa und Japan bis Südafrika unternommen, er ist unschlagbare 90 mal in der Londoner Royal Albert Hall aufgetreten, hat sein Publikum aber genauso im Musikantenstadl begeistert – kurz gesagt: James Last hat Musikgeschichte erlebt, geprägt und geschrieben.

 

Familienmitglieder, Freunde, Weggefährten, Musikerkollegen und -manager erinnern sich an den außergewöhnlichen Menschen und Künstler James Last.

 

 

(TV-Dokumentation, 60 Minuten)                                      

Ausstrahlung im Frühjahr 2019 im NDR

                                           

         

 

 

Industriegeschichte in Rot Weiß Rot

Von der Monarchie bis in die Gegenwart – eine historische Spurensuche nach der Erfolgs-DNA österreichischer Industrieunternehmen und deren Vision für das 21. Jahrhundert in sechs Teilen.

 

Rothschild, Wittgenstein, Schoeller, Mayr Melnhof, Krupp, Kapsch – es sind große Namen, die untrennbar mit Österreichs Wirtschafts- und Industriegeschichte verbunden sind. Sie stehen – trotz zweier verlorener Weltkriege, trotz ruinös hoher Reparations-Zahlungen, trotz Verlustes des Großteils des vormals riesigen Wirtschaftsraumes – am Beginn einer erstaunlichen Erfolgsstory. Weder 1918 noch 1938 (und schon gar nicht 1945) hätten allzu viele Menschen einen müden Kreuzer auf eine solche Erfolgsgeschichte gewettet…

 

Es ist eine Erfolgsstory, die im „kollektiven Bewusstsein“ der Österreicher allerdings nicht annähernd so verankert ist, wie etwa die kulturellen Leistungen österreichischer Künstler der letzten hundert Jahre.

Dabei gibt es keinerlei Anlass zu Minderwertigkeitskomplexen: Die Gründerväter vieler noch heute tätiger österreichischer Unternehmen waren nicht nur entschlossen handelnde, innovative Geister, sondern in vielen Fällen auch hoch interessante Persönlichkeiten, deren Herkunft aus allen Ecken der Doppelmonarchie auf eine breite europäische Basis verweist und deren Familiengeschichten spannenden Stoff für unzählige Romane bieten. Gar nicht zu reden von den imposanten Bauwerken – ob in Wien oder in der „Provinz“, ob Ringstrassen-Palais, Jagdschlösser oder Industriedenkmäler – die uns die Urahnen heutiger Großunternehmen hinterlassen haben.

 

Diese „Patriarchen“ haben den Grundstein für den wirtschaftlichen Erfolg der Ersten und vor allem der Zweiten Republik gelegt.

 

Viele der Namen, die in den Tagen der Gründerzeit, des „Fin de siècle“ und der „Belle Epoque“ Geschichte schrieben, sind uns noch heute ein Begriff bzw. leben in modernen Untenehmen fort, auch wenn diese zum Teil längst andere Eigentümer haben.

Die Geschichte dieser Firmen und damit die Geschichte österreichischer Industrieunternehmungen – von ihren Gründervätern bis in die Gegenwart – erzählt die sechsteilige Serie „INDUSTRIEGESCHICHTE IN ROT WEIß ROT“.

 

Drehbeginn Februar 2019.