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Franz Lehar – Porträt zu seinem 150. Geburtstag

(52 Min, Ko-Produktion mit arte und ORF 2)

 

Lehár in seiner Bad Ischler Villa, im Jahr 1945: Eine aus der Emigration heimgekehrte Journalistin besucht den Komponisten im Auftrag des Londoner Daily Telegraf, um mit einem „großen Lehár-Interview“ ihre Karriere voran zu bringen. Es gelingt ihr tatsächlich, dem alten Mann ein Art Lebensbeichte zu entlocken: Sie sprechen über seinen künstlerischen Ehrgeiz, mehr sein zu wollen, als „nur“ ein Operettenkomponist und über seine Bewunderung für Puccini; über seine Liebschaften und seine Frau Sophie; über seine Nähe zu Hitler und über die Künstlerfreunde – Sänger, Librettisten – die vor den Nazis fliehen mussten oder von ihnen ermordet wurden.

 

Dieses Gespräch ist fiktiv, es fand so nie statt.

 

Doch die Antworten, die Lehár der Journalistin gibt, sind aus Zitaten zusammengesetzt, die von ihm mündlich oder schriftlich überliefert sind. Und so zeigt sich schließlich das Bild eines Mannes, der wie das leibhaftige Zeugnis seines Liedes aus dem „Land des Lächelns“ wirkt: „…und wie’s da drin aussieht, geht niemand was an.“

 

Für die Rolle des Franz Lehár konnten wir Wolfgang Hübsch gewinnen, Aglaia Szyszkowitz ist die Journalistin Elsa Herz.

 

Lehárs Welterfolge sind in eigens für diesen Film produzierten, fantastischen Neuaufnahmen mit den Wiener Symphonikern zu hören und zu sehen.

Solisten sind Camilla Nylund, Piotr Beczała und Michael Schade. Dirigent: Manfred Honeck.

 

 

Franz Lehár (Wolfgang Hübsch) an seinem Schreibtisch in der Villa in Bad Ischl

 

Aglaia Szyszkowitz, Nadine Grosinger, Wolfgang Hübsch

 

Regisseur Thomas Macho mit seinen beiden Hauptdarstellern: Dreharbeiten in der Lehár-Villa in Bad Ischl 

 

Kameramann Peter Aigner, Thomas Macho, Aglaia Szyszkowitz